Im Norden unterwegs - Landpartie mit Heike Götz auf Gut Klein Nienhagen

Heike Götz ist mit ihrem Fahrrad in unserer Region untergwegs und besucht natürlich auch das Gut Klein Nienhagen.

Sie informierte sich über unsere Historie und die Sanierungsmaßnahmen und das pferdegestützte Führungskräftetraining für Frauen.

Was sie hier alles erlebt hat können Sie am Pfingstsonntag, 27.5.2012 um 20.15 Uhr im NDR Fernsehen verfolgen.

Irische Lieder und Legenden mit Hilary O'Neill - keltische Harfe und Gesang

Wann: Donnerstag 5 Juli, 19.00 Uhr
Konzertort: Gut Klein Nienhagen
Vorbestellung: Tel.038292-78991
Eintritt: Abendkasse: 16€ / erm. 14€

Die immer wieder populäre irische Sängerin/Harfenistin Hilary O'Neill kommt mit einer neuen Show.

Mit Charme und Eleganz spricht sie die Liebhaber traditioneller irischer Musik sowie die Genießer klassischer Musik gleichermaßen an. Hilary singt in englisch und gallisch und erzählt die begleitenden Geschichten auf Deutsch. Mit Harfe, Liedern und Geschichten lädt Hilary ihr Publikum zu einer außergewöhnlichen musikalischen Reise in das Land der Feen, Kobolde, Zwerge, Riesen und jahrhundertalter Legenden ein. Mal fröhlich, mal melancholisch.

Ihre Lieder sprechen von neuer und vergangener Liebe, vom Verlassen der geliebten Heimat und dem Wunsch, eines Tages dorthin zurückzukehren. Frecher Witz und lustige Geschichten von gestern und heute sowie einmalige Schlummerlieder runden das Programm ab.

Hilary's glasklarer und ausdrucksvoller Mezzosopran sowie ihr einzigartiger Humor und Charme bringt diese reiche keltische Kultur zu neuem Leben.

Die alten Weisen werden mit Hilary's reichhaltigem und gleichzeitig fein nuanciertem Ausdruck bereichert und dieses Konzert verspricht zu einem einzigartigen Erlebnis zu werden, das einem die Gänsehaut über den Rücken läuft.

Ihre Musik überschreitet jede Sprachbarriere und spricht das Herz und die Sinne an. Ihr Publikum sowie die Presse haben Hilary's Konzerte in ihr Herz geschlossen und sind voller Lob. Ob sie in einem ehrwürdigen Schloss, einer jahrhundertalter Kirche oder einem Theater auftritt, sie zieht ihr Publikum in den Bann und kreiert eine Atmosphäre von innerer Wärme und Wohlgefühl. ________________________________________ Kritiken
"Hilary O'Neill verfügt über einen wunderschönen Mezzosopran mit erstaunlichem Umfang, klarer Höhe und warmer tiefer Lage, Register, die sie in den Rollenspielen ihrer Lieder effektvoll einsetzte" - NIEDERELBE-ZEITUNG

"Von ihrem Harfenspiel und ihrem Gesang geht ein merkwürdiger Zauber aus" - ZEILENSPRUNG BAD MÜNDER

"Irischer Charme, feinsinniger Humor, exzellenter Gesang und ebensolches Harfenspiel sind die Markenzeichen von Hilary O’Neill" – THÜRINGER ALLGEMEINE

"Sie entführt ihre Zuhörer mit klarer Mezzo-Sopran-Stimme in eine Welt voller Magie, Mondschein und Sehnsucht." - BAYERWALD ECHO

"Eine dynamische Ausreizung bis zum Pianissimo ließ knisternde Spannung aufkommen." - HANNOVER ZEITUNG

"Das Publikum folgte der Sängerin gern und fand sich unvermittelt wieder in einer Welt voller Mythen und Magie." - LANDSHUT ZEITUNG

Weitere Informationen finden Sie unter www.hilaryoneill.com

Mecklenburg Inspiriert

Mit dem Künstlerresidenzprogramm "Mecklenburg Inspiriert", dass gerade von der Initiative "Deutschland Land der Ideen" ausgezeichnet wurde, engagiert sich der Kulturverein Mecklenburg Inspiriert seit vielen Jahren in der Kulturförderung.

In der Nebensaison beherbergen wir internationale Künstler in unseren Häusern. Die Künstler lassen sich von der Region inspirieren und präsentieren die Ergebniss ihres künstlerischen Schaffens am Ende ihres Aufenthalts im Rahmen einer Ausstellung dem interessierten Publikum.

Die Künstler werden in Ihren Heimatländern zu Botschaftern unserer Region und bereichern den Aufenthalt unserer Gäste in der ruhigen Jahreszeit.

George Tabori Preisträger auf Gut Klein Nienhagen

von links nach rechts: Carolin Forkel (Regieassistenz), Peter Atanassow (Regie), Sibylle Arndt (Produktionsleitung), Jörg Mihan (Dramaturgie) und Anna Galt (Regieassistenz); nicht auf dem Bild: Holger Syrbe (Bühnenbild) und Thomas Schuster (Kostüm, Bühnenbild); Foto: Sascha Röhricht

Die renommierte Theatergruppe „aufBruch“, George Tabori Preisträger 2011, nutzte die letzten Tage auf unserem Gut, um ihr nächstes Stück „Kain und Abel“ zu diskutieren und zu erarbeiten. Das Produktionsteam rund um den Regisseur Peter Atanassow genoss die Ruhe kurz vor Ostern und erörterte Ideen und künstlerische Ansätze zu dem mythischen Brudermord zwischen Kain und Abel. Die Gruppe besteht seit nunmehr zehn Jahren und ist auf dem Gebiet des freien Theaters mittlerweile eine gestandene Größe und als Teil der Berliner Kulturszene nicht mehr wegzudenken. Somit war der Preis (Residenz in den Gastgeberhäusern des Kulturvereins „Mecklenburg Inspiriert“ im Wert von 10.000 €) eine Würdigung ihrer Arbeit der Vergangenheit und eine große Unterstützung für ihre zukünftigen Produktionen. So waren sie bereits in der Herbstresidenz und auch Anfang des Jahres bei uns zu Gast, um ihre Arbeit zu erläutern und an Neuem zu werkeln. In ihren Produktionen, drei in jedem Jahr, sind Häftlinge (auch ehemalige) die Darsteller und die Aufführungen finden zumeist auch in den jeweiligen Anstalten statt. Zuschauer von außen sind natürlich zugelassen und so gibt es auch die Möglichkeit ihr neues Stück zu sehen. Premiere von „Kain und Abel“ ist am 20. Juni 2012 in der JVA Tegel in Berlin. Gespielt wird das Stück achtmal. In den folgenden Tagen nach der Premiere jeweils am Mittwoch und am Freitag. Weitere Infos unter: http://www.gefaengnistheater.de/ und http://www.fonds-daku.de/

Fotos und Text: Sascha Röhricht

Von Alexandria nach Klein Nienhagen

Kareem Helmy, Foto: Sascha Röhricht

Malerei aus Ägypten

Der 27-jährige Maler Kareem Helmy ist für zwei Monate Gast auf unserem Gut. Bereits zweimal wurde er mit dem Preis für Malerei im jährlich stattfindenden Salon für junge Kunst seines Landes Ägypten ausgezeichnet und seine Arbeiten finden sich sowohl in zahlreichen staatlichen (darunter die renommierte Bibliothek von Alexandria) als auch in privaten Sammlungen wieder. Er ist nicht nur freischaffender Künstler, sondern wirkt auch als Assistent an der Fakultät der Künste der Universität von Alexandria. Zum ersten Mal ist er nun - im Rahmen von Mecklenburg Inspiriert - in Deutschland, nachdem er in der Vergangenheit bereits Arbeitsaufenthalte in Schweden, Dänemark und Rumänien wahrgenommen hat.

In seinen Bildern setzt er sich kritisch mit aktuellen politischen Geschehnissen, sozialen Verhältnissen und menschlichen Verhaltensweisen auseinander. Seine persönlichen Reflektionen stellt er hierbei in einer Mischung aus real-figurativen und abstrakten bis grotesken Elementen dar. Immer wieder verliert man sich in den zahlreichen eindeutigen und versteckten Details seiner Bilder. Niemals stellt er eine Person vollständig dar. Mal sind nur die Füße zu sehen, mal endet der Bildausschnitt am Hals. Dieser Bruch ist auch ein Symbol für den Bruch des Individuums mit der Gesellschaft. Motive in Räumen zwischen Orientierungslosigkeit und einer unscheinbar wachsenden Bedrohung. Ein Wechselspiel aus Freiheit und Gefangenschaft. Dabei spielen die zumeist dunklen Farben eine zentrale Rolle. Kontraste weiß er klug zu setzen und probiert in vielen Stunden und langen Nächten stets neue Kompositionen. Das Ergebnis seiner Werke ist ein aktuelles Spiegelbild unserer modernen Gesellschaft im 21. Jahrhundert.

Die faszinierende Ölmalerei wird mit Arbeiten anderer Residenzkünstler ab dem 9. März in der Kunsthalle Kühlungsborns zu sehen sein. Falls sie die Arbeiten des talentierten Malers im Entstehen sehen möchten, so kommen sie doch einfach auf unser Gut. Denn noch bis zum 31. März wird Kareem Helmy bei uns zu Gast sein.

Fotos u. Text: Sascha Röhricht

Kostüme aus Kanada

Christine Comeau in Begleitung ihrer Kostüme

Performancekünstlerin in Residenz

In den Wochen von Mitte Januar bis Mitte Februar schneiderte die aus der kanadischen Provinz Québec stammende Performerin Christine Comeau an einem Kontrast für den kalten und verschneiten Winter. Die 32-jährige Künstlerin, die mit ihren Projekten bereits in Brasilien, Portugal, Schweden und der USA zu Gast war, begeisterte unser Haus und die Einwohner Kühlungsborns (zum Artikel der OZ) mit ihrer Arbeit.

Ihr thematischer Schwerpunkt ist das Nomadensein in unserer heutigen Gesellschaft. Die Globalisierung zwingt die Bevölkerung der großen kleinen Welt zu einer ständigen Bewegung. Folge ist das Gefühl einer Orientierungs- und Heimatlosigkeit. Die Künstlerin stellt diese Emotionen mit Hilfe von speziell geschneiderten Kostümen dar, die die Beweglichkeit des Körpers einschränken und eine gewisse Beklemmung bei dem Träger auslösen. Es wäre als schlüpfe man nicht nur in einen Anzug, sondern auch in eine neue Identität.

Ihre Arbeiten präsentiert Cristine Comeau bei skurrilen Modeschauen und Performances in der Natur oder typischen Plätzen der Region. Diese dokumentiert sie mit Fotos, die dann in Ausstellungen zum Betrachten einladen. Ein paar Aufnahmen entstanden so bei eisigen Temperaturen in Klein Nienhagen.

weitere Informationen über die Künstlerin unter www.comocri.org

Fotos: Christine Comeau
Text: Sascha Röhricht
Catrin Kirchner und Johannes Öllinger auf Gut Klein Nienhagen
Die „Andreas Bode Companie“ und Freunde vor dem Gutshaus Klein Nienhagen.

„Miss Elvira“ besucht Gut Klein Nienhagen

OZ/LOKAL/DBR vom 28.10.2011

Szenisch-musikalisches Projekt im Gutshaus zu erleben. Öffentliche Probe am 5. November.

Klein Nienhagen (OZ) - Donna Elvira, die Grande Dame der Opernliteratur, hat sich in ihrer unendlichen Leidensfährigkeit nochmals aufgerafft. „Miss Elvira“ nennt sich ein szenisch-musikalisches Projekt, eine Opern- und Liebesbilanz, deren Protagonisten in wenigen Tagen auf dem Gut Klein Nienhagen eintreffen und dort eine Woche lang proben. Am 5. November lädt das siebenköpfige Team der „Andreas Bode Companie“ um 19 Uhr ins Gutshaus ein. Gäste können den spannenden Proben folgen, der Eintritt ist frei.

„Miss Elvira“ findet im Rahmen von „Mecklenburg Inspiriert“ statt. Vom 1. November bis zum 15. Dezember sind mehr als 20 internationale Künstler und Künstlergruppen zu Gast an der German Riviera, um vor Ort zu arbeiten. Der 5. November bietet auf dem Gut auch die Möglichkeit, mit anderen Teilnehmern des Künstleraustauschs zu reden.

„Miss Elvira“ wird nur wenige Tage nach den Proben, am 15. November, die Premiere in der Opera Stabile Hamburg feiern. Deshalb sind die Proben ein Höhepunkt.

Zum Inhalt: Donna Elvira geht zu Don Giovanni und bietet ihm einen Neuanfang ohne Bedingungen an: Lass uns einfach alles vergessen und von vorne beginnen. Doch es endet tragisch, als Don Giovanni sie verhönt — und dann auf merkwürdige Weise stirbt. Aus der Perspektive einer ihrer Lebensziele beraubten Frau entwickelt sich ein Roadmovie durch die Psyche eines Menschen, der noch einmal von vorne beginnen muss. Wie die Oper weitergeht, wird hier nicht verraten. Auf jeden Fall lassen die Sängerin Catrin Kirchner (Mezzo-Sopran) und der Gitarrist Johannes Öllinger die Grenzen zwischen Konzert, Musiktheater und Performance verschwinden.

Die „Baltic Inspiration“, eine Woche, in der Künstler ihre Werke präsentieren, beendet den diesjährigen Künstlaustausch. Dann sind „Per Olaf Schmidt & Co“ aus Deutschland mit ihrem Filmprojekt zu Gast auf Gut Klein Nienhagen. sah

Auf der Suche nach dem Ursprünglichen

Ein Autodidakt experimentiert - Sascha Röhricht zeigt seine Werke auf Gut Klein Nienhagen.  

Die Ostseezeitung berichtete:OZ/LOKAL/DBR vom 13.09.2011


Der 25-jährige Sascha Röhricht präsentiert in Klein Nienhagen in einer Ausstellung Bilder seiner Arbeit. Er ist ein Suchender. „Derjenige, der findet, kann sich zur Ruhe setzen. Meine Arbeit ist Kreativität und bereitet Unruhe. Ich jedoch muss suchend unterwegs sein, auf Wanderschaft und Neues entdecken“, sagt Sascha Röhricht von sich. Seine erste Kunstausstellung trägt den Titel „agra cultura — Acryl-Collagen- Lyrik-Fotografie“ und ist bisher ohne zeitliche Begrenzung in der Remise auf dem Gut Klein Nienhagen zu sehen.

Röhricht suchte nach Ursprünglichem. „Sind wir noch ein Teil der Landwirtschaft? Wie bestimmt die Landwirtschaft unser Leben?“ Fragen, die der 25-Jährige nun in seiner Ausstellung aufarbeitete. Es sind in gewisser Weise auch Installationen. So lässt Sascha Röhricht Schilfgras auf und über die Leinwand „hinaus wachsen“. Baut Nester aus Stroh auf Leinwänden. Fand zerschlagene Vogeleier, Metall, Papier, Stroh und verarbeitete sie in seinen Werken. An jeder der 14 Collagen hängt ein Foto mit einer Ausschnittfotografie. Auf der Rückseite schrieb er eigene Lyrik. Sie ist zornig, betrübt, nachdenklich und selten unbekümmert.

Während Röhricht schon seit zehn Jahren schreibt, ist Malerei ein neues Gebiet für ihn. Fast schon brutal oder zumindest verwirrend erscheint für den Betrachter ein Bild, welches im Zentrum eine echte tote Schwalbe enthält. „Auch sie fand ich am Ackerrand. Der Tod gehört zum Leben, man kann ihn nicht ausblenden“, sagt Sascha Röhricht und wirkt dabei so, als ob er mehr wüsste und einen ganzen Sack an Lebenserfahrung aufweisen könnte, ohne Arroganz. Nur eben weiser, als sein Alter vermuten lässt. „Die Papiere sind Aktienentwicklungen aus einer Zeitung. Heutzutage bestimmen doch nicht mehr die Bauern über ihre Arbeit, sondern sie werden von Spekulanten bestimmt“, sagt er. „Die Bauern sind vom Aktienmarkt abhängig geworden. Was das für Auswüchse hat und für die Landwirtschaft bedeutet“, macht sich Sascha Röhricht Luft. Obwohl er dabei immer ruhig bleibt. 

Der gebürtige Görlitzer ist kein Mensch vieler Worte. Eher ein Nachdenklicher, der auf der Suche nach dem Sinn, nach dem Warum, der von Menschen erschaffenen Lebensart ist. „Die Erde ist das Elementare. Unverzichtbar für die Menschen, zur Nutzung schon in den frühen Kulturen. Ich finde, es ist verschwunden aus unserem Alltag, wo der Supermarkt die Ursprünge nicht mehr erkennen lässt. Es wurde abstrakt.“ Und deshalb ist auch der Großteil seiner Bilder abstrakt. Der Titel des Bildes „kultiviert“ wirkt harmlos. Es handelt jedoch von Knechtschaft der Bauern und Lehnsherren, die niemals hinter Gittern kamen, wenn sie ihre Bauern schlecht behandelten.

14 Fotos zumeist mit grafischen Fotos von Feldern hängen einfach an den Stützbalken. Sascha Röhricht war auf Wanderschaft, als bei uns der G8-Gipfel anstand. Er wollte sich darüber klar werden, was er mit seinem Leben anfangen soll. Was studieren und wo? Oder auch lieber gar nicht? Er landete auf dem Gut Klein Nienhagen und blieb mit einem Jahr Unterbrechung dort. Ist zuständig für alles Mögliche und auch als freiwilliger Helfer im Kulturverein „Mecklenburg Inspiriert e.V.“ tätig, dessen Vorstand Jan Glöe vom Gut ist. „Ich bin ein klassischer Autodidakt“, sagt Sascha Röhricht in Bezug auf Kunst. „Aber das wird nicht die letzte Ausstellung sein.“

weitere Infos: www.agracultura.blogspot.com

Sabine Hügelland

Andreas Bode Company zu Gast auf Gut Klein Nienhagen

Vom 4. bis zum 7. März 2011 war die Andreas Bode Company aus Hamburg zu Gast auf dem Gut Klein Nienhagen bei Familie Glöe.

Die Company wurde 2002 gegründet und realisiert seitdem Opernprojekte überwiegend in der freien Szene in Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Wien.

Die 18 Mitglieder der Company sind in Berlin, Hamburg, Zürich, München und Athen beheimatet. Regisseur Andreas Bode und die SängerInnen, BühnebildnerInnen, InstrumentalistenInnen und die Produzentin nutzten das Wochenende zu einem lebhaften Austausch und intensiven Diskussionen über Arbeitsformen und Inhalte und formulierten eine Zukunftsvision für die Company.

Am Samstag Abend gaben die KünstlerInnnen der Familie Glöe und Freunden im Rahmen der Filmvorführung des 2009 produzierten Opernfilms „Tosca Variation“ und eines Hauskonzertes einen Einblick in ihre Arbeit.

Kleine Große Welt auf Gut Klein Nienhagen

Ende Februar 2011 lebten und arbeiteten eine Woche lang die Künstler Sebastiano Toma (Regie), Momo Kohlschmidt (Gesang, Schauspiel), Mark Chaet (Komponist, Arrangeur, Musiker), Brit Rodemund (Tanz) und Anke Späth (Animation, Bühnenbild) auf unserem Gut. Sie nutzten diese Tage im Rahmen der Förderung durch den Kulturverein Mecklenburg Inspiriert e.V. um ihr Theaterprojekt "Little Big World" zu entwickeln. Die OZ berichtete...In kürzerster Zeit wurde aus dem Wintergarten des Gutshauses eine Werkstatt. Nach zwei Tagen schnipseln, kleben, sägen und verkabeln war das Bühnenbild fertig und die ersten Proben konnten beginnen. Vor der beleuchteten Stadtsilhouette wurden per Hand Papierautos und Figuren um den Kopf der singenden Momo bewegt. Dieses Schauspiel wurde live abgefilmt und auf eine daneben aufgebaute Leinwand projeziert. Vor dieser Leinwand wiederum interpretierte Brit tänzerisch das Geschehen und Griff in dieses ein indem sie sich zwischen den Welten (groß - Leinwand, klein - Papiertheater) bewegte. Diese und weitere außergewöhnlichen Bilder und Einstellungen konnten wir auch in den nächsten Tagen bestaunen. Der erste Eindruck dieses jungen Projektes zeugte von der großen Kreativität unserer Gäste. Der Anfang ist nun gemacht und um die Kerngruppe der fünf Künstler werden sich in den nächsten Monaten weitere theatererfahrene Artisten, Musiker und Bühnenbildner scharren.

Gespannt warten wir nun auf die Premiere des Stückes, welche frühestens Mitte 2012 stattfinden wird. Aber vor der entgültigen Fertigstellung erwarten wir die Künstler Anfang nächsten Jahres erneut in unserem Haus. Wir werden rechtzeitig auf unserer Internetseite den Termin veröffentlichen.

International bekanntes Schauspielensemble zu Gast auf Gut Klein Nienhagen

Im Rahmen des IIT Künstleraustauschprogramms „Mecklenburg inspiriert“ hatten wir international bekannte Theater- und Filmschauspieler aus Georgien und Deutschland auf Gut Klein Nienhagen zu Gast. Die OZ berichtete...

Medea.Transit ist die Neubearbeitung einer Jahrtausende alten Geschichte. Wir bekamen die Möglichkeit einen Einblick in den Schaffensprozess zu erhalten.

Informieren Sie sich über den Kulturverein Mecklenburg Inspiriert e.V.

Arminius Media Filmproduktion dreht einen Centered Riding Lehrfilm mit Angelika Engberg auf Gut Klein Nienhagen

Impressionen der ersten Proben - der Drehbeginn ist im Juni 2010

Im vergangenen Jahr war die Tivoli Filmgesellschaft zu Gast auf Gut Klein Nienhagen, um den Film "Mord in bester Gesellschaft" mit Fritz Wepper für die ARD zu produzieren... und in diesem Jahr hat sich der preisgekrönte Filmregisseur Armin Ulrich von der Arminius Media die Liegenschaften des Gutes Klein Nienhagen  als Motiv für den Lehrfilm Centered Riding - Das Reiten aus der Körpermitte mit Angelika Engberg ausgesucht.

Ein Beitrag über das Reit-Zentrum Gut Klein Nienhagen kann demnächst bei MY Horse Channel angesehen werden.

 

Dreharbeiten auf Gut Klein Nienhagen

Verschaffen Sie sich einen Eindruck vom pferdegstützten Training bei youtube

Sie sehen einen Beitrag über die Dreharbeiten zur 13-teiligen Serie INTUITION von BR Alpha auf Gut Klein Nienhagen.

"Mord auf Gut Klein Nienhagen"

Deutsches Staraufgebot auf dem Gut in Klein Nienhagen. Dort wird ein Krimi gedreht. Christian Kohlund (Mitte) spielt den Gutsverwalter, der sich mit der Tochter der Millionärin einlässt. Foto: Tivoli Film / Nicolas Maack
Das Gutshaus der Glöes wurde mit zahlreichen Kunstblumen dekoriert. Sie gaben dem Gebäude noch mehr Ausstrahlung. Fotos (2): Sabine Hügelland
Fritz Wepper ist ein Vollprofi. Er gab sich gelassen, humorvoll und war spontan zu einem Mini-Interview bereit.

Die Gutsanlage war Filmkulisse. Fritz Wepper klärte einen Mordfall. Und schwärmt für das herrliche Anwesen.

Klein Nienhagen
Aus dem Walkie-Talkie dringt der Ruf: „Achtung Dreh! Ruhe bitte!“ Der Psychologe Dr. Wendelin Winter kommt den zuschauenden Einheimischen aus dem Dorf mysteriös bekannt vor. Es ist kein Geringerer als Fritz Wepper. Bekannt geworden durch die Serien „Der Kommissar“ und „Derrick“ ist er ein Star unter den deutschen Schauspielern. Gedreht wird der ARD-Krimi „Alles Böse zum Hochzeitstag“ auf Gut Klein Nienhagen. Es ist bereits der sechste Film der Krimireihe und eine Produktion der Tivoli Film. Neben Wepper spielen unter anderem auch seine Tochter Sophie-Margarita, Daniela Ziegler, Christian Kohlund, Johannes Brandrup, Pia Baresch, Julia Thurnau und Gunther Gillian mit. Immer mittendrin, zwar nicht beim Dreh, aber auf ihrem Hof, ist das Ehepaar Bianca und Jan Glöe. Besonders der Ehemann hat in diesen Tagen jede Menge Verantwortung zu tragen. „Morgens erhalte ich den Drehplan. Dann muss ich sehen, dass ich alles koordiniert bekomme“, so Jan Glöe. „Wir sind mit Urlaubern ausgebucht. Hinzu kommen noch Pferdesportler und dann das Fernseh-Team“, erzählt er. Keine einfache Angelegenheit, denn der Drehplan richtet sich nach Licht- und Wetterbedingungen, die sich bekanntlich in MV schnell ändern können. Dann müssen auch die Glöes neu arrangieren, damit alle zufrieden sind. „Viele Gäste haben es bedauert, abreisen zu müssen, bevor sie Fritz Wepper gesehen haben“, so Jan Glöe schmunzelnd. Fritz Wepper selbst zeigt sich begeistert vom Ambiente auf dem Hof. „Überall ist zu spüren, dass Tradition dahinter steht. Hier könnte sogar Hollywood neidisch werden“, meint er. „Ich hab einen wundervollen Beruf, reise von einem schönen Ort zum nächsten.“ Seine Rolle als Psychologe in diesem Film lasse ihm außerdem jede Menge Spielraum und komme ihm sehr entgegen. „Je älter ich werde, desto entspannter werde ich auch.“ Denn Stress kann der Profi im Nu abbauen. „Kurzurlaube, so einen Tag lang, sind meine Spezialität“, lässt er wissen. Mit „ich bin die neue Gutsherrin" begrüßte Daniela Ziegler die verblüffte Bianca Glöe, die es mit Humor nahm und auf eine Gleichgesinnte im Pferdesport traf. „Leider darf ich wegen der Versicherung jetzt nicht reiten. Das Drehbuch sieht es nicht vor. Vielleicht komme ich im Urlaub mal hierher", so die elegante Schauspielerin, bekannt auch aus „Der Fürst und das Mädchen“. Im Film möchte sie ihren weitaus jüngeren Geliebten heiraten, was Missstimmung bei ihren beiden Kindern hervorruft. Tod durch Mord trennt die Liebenden. Fritz Wepper löst den Fall auf seine gelassene humorvolle Art und Weise. Auch Daniela Ziegler zeigt sich begeistert vom Ambiente. „Das ist ein Geschenk in meinem Beruf, dass ich an Orte komme, die ich sonst nie kennenlernen würde.“ Bianca Glöe hat sichtbar ein gutes Händchen für die Ausstattung ihres Gutshauses. „Es wurde nicht viel verändert. Das hat mich schon gefreut.“ Allerdings verschwinden nach dem Dreh in wenigen Tagen auch die Requisiten — wie ein wunderschöner Kronleuchter und dicke Ledersessel. „Schade“, witzelt die Hausherrin. Aber es hilft nichts. „Wir wurden erst im Juni angesprochen. Zwei-, dreimal kam der Produzent vorbei. Insgesamt gab es 20 Orte, unter denen gewählt wurde. Dass sie sich für uns entschieden, war eine Überraschung.“ Letzten Endes zählten das gepflegte Gut und die in sich perfekt geschlossene Anlage mit Stallungen. Gedreht wird in den privaten Gemächern der Glöes. Sogar im Ehebett, das die beiden erst am Abend wieder nutzen dürfen. Wenn alles vorbei ist, wird wieder Ruhe einkehren. „Wir können uns nicht beklagen. Im Gegenteil. Das Team und auch die Schauspieler sind alle so sympathisch und umgänglich. Jeder Tag ist für uns spannend“, so Bianca Glöe und wird still, als gerufen wird: „Achtung Ruhe, Dreh." Der Ausstrahlungstermin steht leider noch nicht fest.

SABINE HÜGELLAND Ostseezeitung - Lokalredaktion - 29.08.2209

Impressionen vom Set

Fotos bei Tivoli Film/Nicolas Maack von den Dreharbeiten zu “Mord in bester Gesellschaft – Alles Böse zum Hochzeitstag”, auf Gut Klein Nienhagen mit einigen Darstellern

Die offizielle Drehstartmeldung

„Alles Böse zum Hochzeitstag" -
Drehstart für den sechsten Film der erfolgreichen ARD-Krimireihe
„Mord in bester Gesellschaft" mit Fritz und Sophie Wepper

Am 19. August fällt in Heiligendamm an der Ostsee die erste Klappe für die Dreharbeiten der sechsten Folge der humorvollen wie spannenden ARD-Krimireihe „Mord in bester Gesellschaft".

Auch dieses Mal stehen Psychologe Dr. Wendelin Winter (Fritz Wepper) und seine Tochter Alexandra (Sophie Wepper) wieder vor einem kniffligen Kriminalfall. Bei einem gemeinsamen Urlaub an der Ostsee treffen sie auf eine ehemalige Patientin von Dr. Winter, Rita Theisen (Daniela Ziegler), deren Verlobter Ricky Römer (Gunther Gillian) ermordet aufgefunden wird. In einem Gewirr aus Intrigen und Habgier versuchen Vater und Tochter den Täter zu finden. In weiteren Rollen sind unter anderem Johannes Brandrup, Christian Kohlund, Pia Baresch und Julia Thurnau zu sehen. Gedreht wird voraussichtlich bis zum 16. September in Heiligendamm und Umgebung. Zum Inhalt: Polizeipsychologe Dr. Wendelin Winter (Fritz Wepper) und seine Tochter Alexandra (Sophie Wepper) sind für einen gemeinsamen Wellness-Urlaub an die Ostsee gefahren. Dort treffen sie auf eine ehemalige Patientin Winters, Rita Theisen (Daniela Ziegler). Die elegante Endfünfzigerin ist Millionenerbin der Theisen-Werke und lebt mit ihren zwei erwachsenen Kindern auf einem mondänen Gut. Als Rita ihnen ihren deutlich jüngeren zukünftigen Ehemann Ricky Römer (Gunther Gillian) vorstellt, sehen Johannes (Johannes Brandrup) und Sophia (Pia Baresch) ihr Erbe schwinden. Sie würden alles unternehmen, um die geplante Hochzeit zu verhindern. Sophia hofft dabei auf Unterstützung ihres verheirateten Geliebten, dem Leiter des „Gut Theisen", Max Warnecke (Christian Kohlund). Trotz der Widerstände in ihrem Umfeld schwebt das ungleiche Paar im siebten Himmel. Doch das Glück hält nicht lang. Bei einem Ausflug findet Alexandra Winter Ricky tot in einer Kapelle. So werden Dr. Wendelin Winter und seine Tochter wieder einmal in die Ermittlungen eines Mordfalles verwickelt. Eigentlich hätte jeder auf „Gut Theisen" ein Motiv gehabt, den jungen Mann zu ermorden. Als dann auch noch Johannes seine eigene Mutter mit dem Motorrad attackiert und dabei tödlich verunglückt, stehen Wendelin Winter und seine Tochter vor einem Rätsel. Erst als sich herausstellt, dass die neue, junge Haushälterin Carmen (Julia Thurnau) Croupier in jenem Casino ist, in dem Rita Ricky kennen gelernt hat, kommt Bewegung in den festgefahrenen Kriminalfall ... „Mord in bester Gesellschaft - Alles Böse zum Hochzeitstag" ist eine Produktion der Tivoli Film (Produzent: Thomas Hroch) in Zusammenarbeit mit der ARD Degeto für Das Erste. Regie führt Hans Werner nach einem Drehbuch von Rolf René Schneider. Hinter der Kamera steht Gero Lasnig. Die Redaktion liegt bei Hans-Wolfgang Jurgan (ARD Degeto).

Pressekontakt: Presse PR Heike Ackermann, Tine Vogt, Tel.: 089/64 98 65-14, Fax: 089/64 98 65-20, E-Mail: tine.vogt@pr-ackermann.com ARD Programmplanung und Presse, Nicole Marneros, Tel.: 069/1509-338, Fax: 069/1509-399, E-Mail: degeto-presse@degeto.de