Tagungen und Seminare auf Gut Klein Nienhagen
Wir haben den Raum für Ihre Ideen!
Profitieren Sie von unserem Ambiente für ihre Tagungen und Seminare.
Insbesondere bei Führungskräfterainings, teamfördernden Maßnahmen, Motivationsveranstaltungen, Klausurtagungen und Workshops sind sie bei uns an der richtigen Adresse.
Nutzen Sie unsere Kutscherstube in der Remise als individuellen Seminarraum (50 qm), die Klönstuv auf dem historischen Speicher (35 qm) sowie den Wintergarten im Gutshaus (40 qm). Der Kornspeicher (260 qm) eignet sich für Tagungen und Ausstellungen.
Die neu errichtete lichtdurchflutete Reithalle (800 qm) können Sie hervorragend für ihre Tagungen und Lehrgänge nutzen.
Gerne übersenden wir Ihnen ein Angebot für die Übernachtungskosten incl. Vollverpflegung.
HERZLICH WILLKOMMEN ZUM 5 ELEMENTE-YOGASEMINAR
Möchten Sie Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit unterstützen und dabei zusätzlich etwas für Ihre körperliche, emotionale und mentale Fitness tun?
Wollen Sie entspannen oder brauchen Sie Hilfe bei der Regeneration Ihres optimalen Energieflusses?
Ein besonderes Erlebnis bietet Ihnen unser 5 Elemente-Yogaseminar - für einen beweglichen Körper, einen klaren Geist, ein offenes Herz und Lebensfreude!
Im April und Juni diesen Jahres wurde dieses Seminare mit großem Erfolg auf Gut Klein Nienhagen durchgeführt...weitere Seminare sollen folgen.
Diplom Yogalehrerin Annelies Berger führt Sie durch sehr liebevoll gestaltete Yogastunden. Ein buntes Programm aus wohltuenden Asanas (Yogahaltungen), Mantras fürs Herz, beruhigende Meditationen und anderes mehr erwarten Sie.
Das i-Tüpfelchen bietet die 5 Elemente Ernährung aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Heilpraktikerin und Köchin mit Herz Berit Brázda wird Ihnen diese bei den freiwilligen Kochrunden näher bringen. Gaumengenüsse, die Sie überraschen werden. Lassen Sie sich an diesen Wochenenden von dem Zauber aus Yoga und 5 Elemente Ernährung verwöhnen!
Haben Sie keine Scheu mitzumachen. Yogakenntnisse sind nicht erforderlich.
Annelies Berger führt Sie behutsam in die Yogakenntnisse ein.
Yoga ist ein Geschenk für alle Menschen!
Wir freuen uns auf Sie!
Termine:
18. bis 20. Juni 2010
05. bis 07.November 2010
Ort:
Gut Klein Nienhagen
Kosten: 198 € incl. Verpflegung und Unterbringung
Anzahlung von 30 € 14 Tage vor Kursbeginn Kt.-Nr. 5324920, BLZ 12096597, Sparda Bank Berlin
Kontakt über:
Heilpraktikerin Berit Brázda berit.brazda@web.de Tel. 0176-20981308
Horse Assisted Education: HorseDream - Führungskräftetraining mit Pferden
In Deutschland waren Gerhard und Karin Krebs die Ersten, die Pferde als Co-Trainer einsetzten, um Führungskräften ihre Stärken und Schwächen bewusst zu machen.
Heute bilden sie europaweit erfolgreich Führungskräfte von bedeutenden Großunternehmen und lizenzierte Partner aus.
Besuchen Sie unsere offenen Seminare auf Gut Klein Nienhagen.
Termine unter www.horsedream.de.
Gerhard und Karin Krebs entwickelten vor 12 Jahren ihr Konzept zum Führungskräftetraining mit ihren Pferden. Sie blicken zurück:
Wir waren nicht lange die Einzigen, die das taten. Was wir als erste als emotionales Weiterbildungskonzept für Führungskräfte auf Deutsch entwickelt hatten, fanden wir 2002 im Internet ganz ähnlich auf Englisch formuliert. „The horse is the perfect follower“. Der Satz beeindruckte uns. Aus einem E-Mail-Kontakt wurden gegenseitige Seminarbesuche und schließlich die Idee, alle, die inzwischen in Europa mit dieser Form des Managementtrainings begonnen hatten, zu integrieren. 2004 wurde von uns mit Beteiligung aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark und England die „European Association for Horse Assisted Education“, kurz EAHAE, gegründet.
Niemals hätten wir im Jahr der Gründung unserer G&K HorseDream GmbH geglaubt, dass sich irgend wann einmal 50 Trainerinnen und Trainer, Seminaranbieter und Coaches aus elf europäischen Ländern bei uns auf einer Konferenz zusammenfinden würden, mit der Vision, pferdegestützte Seminare zu einer Selbstverständlichkeit in der Führungskräfte- und Teamentwicklung aller europäischen Unternehmen und Institutionen werden zu lassen.
Aber es wird noch spannender. Etwa zur gleichen Zeit, zu der sich in Deutschland, England, der Schweiz und Österreich die ersten Seminaranbieter mit Pferden an die Öffentlichkeit wagen, werden die gleichen Konzepte in den USA, in Kanada, Australien und Neuseeland entwickelt. Im Januar 2005 veranstaltet Ariana Strozzi in Kalifornien die erste Jahreskonferenz der Equine Guided Education Association mit weltweiter Beteiligung. Kurz vorher veröffentlicht sie ihr Buch „Horse Sense for the Leader Within. Are You Leading Your Life or is it Leading You?“ „Horse Sense“ bedeutet im Englischen soviel wie gesunder Menschenverstand. Als Buchtitel findet man diesen Begriff inzwischen mehrfach. Der österreichische Managementtrainer und Leadership-Dozent Fritz Hendrich gab seinem Buch „Horse Sense“ den Untertitel „wie Alexander der Große erst ein Pferd und dann ein Weltreich eroberte. Drei Schritte zum Charisma der Führung.“ Nun haben wir weder mit Weltreichen noch mit deren Eroberung auch nur das Geringste im Sinn. Und eigentlich auch nichts mit Charisma. Vielmehr spielt in HorseDream-Seminaren die Normalität die Hauptrolle.
Unser Thema ist Reduktion. Reduktion auf das Wesentliche der Führung. Und das bedeutet für uns Authentizität. Unsere Pferde akzeptieren die Trainingsteilnehmer so, wie sie sind. Wenn sie sich denn auch so geben. Auf Schauspielkünste lassen sie sich nicht ein.
Es gibt extreme Beispiele:
Uwe stand mit Benetton im Picadero. Uwe ist Key Accounter eines großen Telekommunikationsunternehmens. Benetton ist ein Athlet. Hoch aufgerichtet, muskulös, schwarz glänzend, groß – eigentlich viel zu groß für ein Friesenpferd. Picadero, ein Viereck von etwa zehn mal zehn Metern, kommt aus dem Spanischen und heißt soviel wie „kleine Reitbahn“. Die Übung heißt „Distanz und Nähe“. Führen auf Distanz, Führen mit – menschlicher – Nähe. Wie ist das, andere auf Distanz zu bringen? Kann ich das – ohne zu übertreiben. Bin ich ein Antreiber? Uwe schwingt die Fahne, das „Führungsinstrument“, oder besser das „Machtinstrument“. Benetton bewegt sich um ihn herum im Kreis. Zuerst im Schritt, dann trabt er ein wenig. Das Ganze dauert ein, zwei Minuten. Uwe folgt der Übungsanleitung und lässt die Fahne hinter sich fallen. Der Druck ist raus. Benetton bleibt stehen. Schaut zu Uwe. Dreht den Kopf nach vorn. Uwe geht auf das Pferd zu. Er hält einen langen Führstrick – die „Führungsstruktur“ – in der Hand. Er hängt den Strick am Halfter ein und wartet. Vielleicht wird das Pferd dir folgen, am durchhängenden Seil, ohne Druck, ohne Zug, ohne ein Wort. Nur durch das Vertrauen, das es in der ersten Phase der Übung – der Phase der Distanz, des Respekts – zu dir gewonnen hat. Denn du hast nicht den Chef raushängen lassen, du hast niemandem deine Macht beweisen müssen. Du hast einfach ruhig und gelassen Distanz gefordert. Und dann hast du intuitiv erfasst, dass der Respekt vorhanden ist, dass aus der Distanz Nähe werden darf. Ohne Distanz keine Nähe, wer Nähe möchte, muss Distanz fordern. Wer Distanz möchte, muss Nähe zulassen. Uwe wartet noch immer. Benetton steht vor ihm, wie eine Statue. Kein Muskel bewegt sich. Uwe langt in die Tasche. Belohnung ist nicht erwünscht. Wir möchten, dass uns die Pferde freiwillig folgen, nicht weil sie dafür etwas bekommen, sondern weil sie uns mögen, weil sie uns vertrauen, weil sie gerne bei uns sind, weil sie wissen, dass wir wissen, wohin wir wollen. Uwe zieht ein Taschentuch heraus. Er streckt die nach oben geöffnete Hand damit nach Benetton aus. Keine Reaktion. Uwe geht einen Schritt zurück. Dann einen seitwärts. Keine Reaktion. Der Strick hängt durch. Sobald er nur einmal straff angenommen wird, ist die Übung zu Ende – das ist die Vereinbarung. Uwe geht auf Benetton zu. Löst das Seil vom Halfter. Geht in die Mitte des Picaderos und nimmt die Fahne, sein Machtinstrument der Führung, wieder auf. Er richtet die Fahne auf Benetton, und das Pferd setzt sich in Bewegung. Runde um Runde trabt es um Uwe herum. Hin und wieder wirft es seine Mähne mit einer kurzen Kopfbewegung in Uwes Richtung. Der hält den Druck aufrecht und beschreibt selbst mit festen Schritten einen kleinen Kreis in der Mitte des Vierecks. Dann lässt er abrupt die Fahne fallen. Benetton steht. Uwe geht auf das Pferd zu, hängt den Strick ins Halfter, macht eine einladende Bewegung und einen ersten Schritt. Benetton steht. Unbeweglich. Keine Reaktion. Ein Key Accounter, der seinem Kunden gegenüber sitzt? Distanz funktioniert, aber Nähe nicht? Das Können ist da, aber nicht das Wollen? Die Botschaft hör ich wohl, allein, mir fehlt der Glaube? Was will das Pferd Uwe sagen? Wir wissen es nicht. Wir können nicht in die Köpfe unserer Pferde schauen. Wir interpretieren nicht. Wir lassen die Situation stehen. Aber eines wissen wir sicher: Das Erlebnis mit Benetton im Picadero wird in Uwe etwas auslösen. Vielleicht kommt es noch während des Seminars zur Sprache, vielleicht nimmt er es mit nach Hause. Mit zum nächsten Verkaufsgespräch. Oder zum nächsten Vertriebsmeeting. Was ist extrem an diesem Beispiel? „Ich habe übrigens eine Schauspielausbildung absolviert und war zwei Jahre an der Bühne engagiert. Zu schlechte Verdienstmöglichkeiten. Zu wenig zum Leben, zuviel zum Sterben“, erzählt Uwe während der Raucherpause. Kurzes Schweigen. Dann die Frage: „Sag mal, kann es sein, dass du vorhin im Picadero so was wie eine Rolle gespielt hast? Hattest du deine Maske auf?“ „Ich denke schon“, sagt Uwe. Wir sind gewohnt, hinter unseren Masken zu agieren. Man empfiehlt es uns sogar. Bloß niemanden an uns heranlassen. Das Business ist beinhart. Wer sich zu erkennen gibt, der hat schon verloren.
Authentisch führen, klar doch! „Beim Bund hatte ich von Anfang an überhaupt kein Akzeptanzproblem“, erzählt Meier. Die Seminarrunde hört interessiert zu. „Das ging schon bei der Einkleidung los. Mit meinem Namensschild: C Punkt Meier. Die Neuen dachten immer, das hieße Captain Meier!“ Alles lacht. Als Christian mit Benetton im Picadero ist, lacht niemand mehr. Er hält die Fahne schräg nach oben auf die Kruppe des Pferdes gerichtet und rennt. Akzentuierte Schritte. Benetton trabt mit hoher Knieaktion, wie ein Friese, der vom so genannten Monsterknecht auf einer Körung vorgestellt wird. Er stößt den Atem für alle laut hörbar durch die geblähten Nüstern. Die Seminarteilnehmer weichen unwillkürlich in der Erwartung etwas zurück, das Pferd könne durch die Abgrenzung getrieben werden. Der Riese Benetton galoppiert durch das Zehnmeterviereck. Und Captain Meier hält den Druck aufrecht. Wir stehen kurz vor dem Zeichen zum Abbruch der Übung, als die Fahne fällt. Benetton stoppt aus vollem Lauf und dreht seinen mächtigen Körper in die Mitte des Picaderos zu Christian, den Kopf hochgerissen, schleudert er ihm aus einem Meter Abstand ein Schnauben entgegen. Man könnte sich Benetton als Drachen, der Feuer speit, vorstellen. Christian versucht gar nicht erst, den Strick am Halfter zu befestigen. Was kein Mensch in diesem Moment für möglich hält, passiert: Christian geht los – und Benetton folgt ihm. Das Pferd hält jetzt seinen Kopf in Kopfhöhe des Menschen. Vielleicht dreißig Zentimeter Abstand. Christian geht – und Benetton folgt. Keine Unsicherheit beim Pferd, kein Zweifel, kein Widerstand. Nur Nähe. „Typisch Steinbock“, sagt Karin, „hart zu sich und hart zu anderen.“ Das ist authentische Führung. Das Pferd akzeptiert den Menschen dann, wenn er sich so gibt, wie er wirklich ist.
Wir haben viele solcher Beispiele in den vergangenen neun Trainingsjahren erlebt. Wir haben die Selbstzweifler gesehen und diejenigen mit ihrer aufgesetzten Omnipotenz. Wir haben Arroganz erlebt und Demut. „Sei doch endlich mal du selbst“, ruft Karin in den Picadero, als sich Mensch und Pferd zwei Minuten regungslos gegenüber stehen. „Dann müsste ich ihm jetzt um den Hals fallen.“ Und genau in diesem Moment bewegt sich das Pferd auf den Menschen zu. Wir kennen keine bessere Möglichkeit, den Unterschied zwischen Distanz und Nähe für Führungskräfte erlebbar zu machen.
Die Übung im Picadero ist der emotionale Höhepunkt jedes unserer Trainings. Rolf Arnold, Professor für Berufs- und Erwachsenenpädagogik an der Universität Kaiserslautern, führt aus: „Emotionales Lernen ist ein tiefenwirksames Lernen, das Motive – wie der gemeinsame Wortstamm von ‚Emotion’ und ‚Motivation’ anzeigt – nicht nur voraussetzt, sondern diese selbst zum Gegenstand hat.“ Das Motiv, als Führungskraft zu einer pferdegestützten Weiterbildung zu gehen, ist häufig Neugier. Das Ergebnis eines solchen Seminars ist häufig die Erkenntnis, dass man Führen nicht lernen kann, sondern das Führen Lernen ist.
„Als ich am Montag nach dem Seminar wieder in der Firma war, war mein Team völlig anders“, erzählt Manuela uns zwei Wochen nach dem Seminar am Telefon. Sie ist Managerin in einem Autokonzern. Eigentlich wollte sie nur mal wieder mit Pferden sein, fügt sie hinzu: „Und nun hat sich mit einem Male alles verändert!“
Es geht in unseren Seminaren nicht darum, zu erkennen, wie viele Parallelitäten es in der Sozialisation von Pferden und Menschen gibt, dass die Leitstute sagt, wo’s lang geht und sie mit dem Leithengst zusammen eine Doppelspitze in der Führung bildet. Es geht nicht um die vielen Metaphern. Nicht um die Symbolik , die die jahrtausende alte Geschichte von Pferd und Mensch tradiert. Das alles hat seine Berechtigung. „The map is not the territory.“ Das Pferd ist Wirklichkeit und es ist Erklärungsmodell. Wir nehmen es wie ein „Als ob“ und stellen es in den Mittelpunkt eines emotionalen Erkenntnisprozesses. Ob und wie sich daraus Veränderungspotential für die Teilnehmenden ergibt, bleibt bewusst außerhalb unseres Einflusses. Wir versuchen zu ermöglichen, statt zu erzeugen. Die eigentliche Arbeit mit den Menschen machen unsere Pferde.
Gerhard J. Krebs, Magister Artium in Literaturwissenschaft und Politik, reklamiert für sich selbst das „Learning by Doing“. Er hat sich zwanzig Jahre lang mit der seinem Studium völlig fremden Materie der neuen elektronischen Medien befasst und war als Geschäftsführer einer Agentur für neue Medien und als Manager in einem großen Internet-Unternehmen tätig. 1996 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Karin die G&K HorseDream GmbH und entwickelte als erster in Deutschland das Konzept pferdegestützter Führungskräfte- und Teamtrainings. Er ist Mitglied der Equine Guided Education Association sowie Initiator und Gründungsmitglied der European Association for Horse Assisted Education.
Zur Internetseite www.horsedream.com
Eine sehr effektive Methode des Führungskräfterainings.































