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Horse Assisted Education: HorseDream - Führungskräftetraining mit Pferden

Gerhard und Karin Krebs entwickelten vor 12 Jahren ihr Konzept zum Führungskräftetraining mit ihren Pferden. Sie blicken zurück:

Wir waren nicht lange die Einzigen, die das taten. Was wir als erste als emotionales Weiterbildungskonzept für Führungskräfte auf Deutsch entwickelt hatten, fanden wir 2002 im Internet ganz ähnlich auf Englisch formuliert. „The horse is the perfect follower“. Der Satz beeindruckte uns. Aus einem E-Mail-Kontakt wurden gegenseitige Seminarbesuche und schließlich die Idee, alle, die inzwischen in Europa mit dieser Form des Managementtrainings begonnen hatten, zu integrieren. 2004 wurde von uns mit Beteiligung aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark und England die „European Association for Horse Assisted Education“, kurz EAHAE, gegründet.

Unser Thema ist Reduktion. Reduktion auf das Wesentliche der Führung. Und das bedeutet für uns Authentizität. Unsere Pferde akzeptieren die Trainingsteilnehmer so, wie sie sind. Wenn sie sich denn auch so geben. Auf Schauspielkünste lassen sie sich nicht ein.

Wir kennen keine bessere Möglichkeit, den Unterschied zwischen Distanz und Nähe für Führungskräfte erlebbar zu machen.

Die Übung im Picadero ist der emotionale Höhepunkt jedes unserer Trainings. Rolf Arnold, Professor für Berufs- und Erwachsenenpädagogik an der Universität Kaiserslautern, führt aus: „Emotionales Lernen ist ein tiefenwirksames Lernen, das Motive – wie der gemeinsame Wortstamm von ‚Emotion’ und ‚Motivation’ anzeigt – nicht nur voraussetzt, sondern diese selbst zum Gegenstand hat.“ Das Motiv, als Führungskraft zu einer pferdegestützten Weiterbildung zu gehen, ist häufig Neugier. Das Ergebnis eines solchen Seminars ist häufig die Erkenntnis, dass man Führen nicht lernen kann, sondern das Führen Lernen ist.

Es geht in unseren Seminaren nicht darum, zu erkennen, wie viele Parallelitäten es in der Sozialisation von Pferden und Menschen gibt, dass die Leitstute sagt, wo’s lang geht und sie mit dem Leithengst zusammen eine Doppelspitze in der Führung bildet. Es geht nicht um die vielen Metaphern. Nicht um die Symbolik , die die jahrtausende alte Geschichte von Pferd und Mensch tradiert. Das alles hat seine Berechtigung. „The map is not the territory.“ Das Pferd ist Wirklichkeit und es ist Erklärungsmodell. Wir nehmen es wie ein „Als ob“ und stellen es in den Mittelpunkt eines emotionalen Erkenntnisprozesses. Ob und wie sich daraus Veränderungspotential für die Teilnehmenden ergibt, bleibt bewusst außerhalb unseres Einflusses. Wir versuchen zu ermöglichen, statt zu erzeugen. Die eigentliche Arbeit mit den Menschen machen unsere Pferde.

Gerhard J. Krebs, Magister Artium in Literaturwissenschaft und Politik, reklamiert für sich selbst das „Learning by Doing“. Er hat sich zwanzig Jahre lang mit der seinem Studium völlig fremden Materie der neuen elektronischen Medien befasst und war als Geschäftsführer einer Agentur für neue Medien und als Manager in einem großen Internet-Unternehmen tätig. 1996 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Karin die G&K HorseDream GmbH und entwickelte als erster in Deutschland das Konzept pferdegestützter Führungskräfte- und Teamtrainings. Er ist Mitglied der Equine Guided Education Association sowie Initiator und Gründungsmitglied der European Association for Horse Assisted Education.

Zur Internetseite www.horsedream.com

Eine sehr effektive Methode des Führungskräftetrainings.